
Multi Space Büro verstehen und planen: Zonen für Fokus und Kollaboration, sinnvolle Flächenkennzahlen und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis.
Dienstag, kurz nach neun. Fast alle sind da, fast kein Platz ist frei, und schon das zweite Telefonat wandert in den Flur, weil der einzige kleine Besprechungsraum besetzt ist. Am Freitag wirkt dieselbe Fläche wie ausgestorben. Genau in dieser Schieflage stecken viele wachsende Teams, und genau dort beginnt sinnvolles Planen, nicht bei der Möbelauswahl.
Du stehst mit Geschäftsführung, HR und zwei Teamleitungen auf einer leeren Etage. Alle schauen auf dieselbe Wand und stellen unterschiedliche Fragen. Wo sitzen künftig alle zusammen, wo arbeitet jemand ungestört, und wo findet ein hybrides Meeting statt, ohne dass die halbe Fläche mithört.
Die alte Antwort lautete, mehr Schreibtische aufstellen. Diese Antwort funktioniert nicht mehr, sobald Anwesenheit schwankt und Tätigkeiten stärker auseinanderlaufen. Ein Beispiel mit einem 40 Personen starken Team zeigt das schnell. An ruhigen Tagen bleiben feste Plätze leer, an gemeinsamen Präsenztagen fehlen Rückzug, Projektfläche und vernünftige Meetingräume gleichzeitig.
Diese Punkte sind kein Zeichen für zu wenig Quadratmeter. Sie sind ein Zeichen für eine Flächenlogik ohne Tätigkeitsbezug. Wer nur Köpfe zählt, plant an der Realität vorbei. Entscheidend ist, wer wann kommt, was diese Personen vor Ort tatsächlich tun und welche Tätigkeiten räumlich getrennt werden müssen.
Ein Multi Space Büro beginnt nicht mit mehr Tischen. Es beginnt mit einer ehrlichen Belegungsanalyse.
Zur Ehrlichkeit gehört auch ein Blick auf Engpässe statt auf Durchschnittswerte. Eine Fläche kann rechnerisch halb leer sein und trotzdem jeden Dienstag scheitern. Umgekehrt kann eine kompaktere Fläche gut funktionieren, wenn Fokusorte, Teamflächen und informelle Treffpunkte sauber dimensioniert sind.
Praktisch heißt das, erst Nutzung beobachten, dann Zonen festlegen, dann Möbel auswählen. Wer diese Reihenfolge umdreht, kauft Einrichtung für ein Problem, das noch gar nicht verstanden ist. Der Grundriss wird dadurch nicht flexibel, sondern nur teurer.
Ein Multi Space Büro ist keine offene Fläche mit Sofas in der Ecke. Es ist eine bewusst zonierte Arbeitsumgebung, in der unterschiedliche Arbeitsmodi eigene, erkennbare Orte bekommen. Konzentrieren, gemeinsam entwickeln, telefonieren, sich informell treffen, diese Tätigkeiten folgen unterschiedlichen Regeln und brauchen unterschiedliche räumliche Bedingungen.

Der Bedarf entsteht nicht aus einer Mode. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts zur Homeoffice Quote arbeiteten 2023 insgesamt 23,5 % der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, 2024 lag die Quote bei 24 % und war damit über mehrere Jahre stabil. Hybride Arbeit bleibt also Planungsrealität, keine Ausnahme.
Ein klassisches Großraumbüro stellt viele Arbeitsplätze in einen Raum und hofft, dass sich der Rest ergibt. Ein Multi Space Büro trennt dagegen bewusst nach Lautstärke, Vertraulichkeit und Interaktionsgrad. Laute, bewegliche Tätigkeiten wandern in aktive Bereiche. Ruhige Tätigkeiten bekommen Schutz vor Sicht und Schall.
Auch reines Desksharing ist noch kein Konzept. Geteilte Tische lösen nur die Frage der Zuordnung. Sie beantworten nicht, wohin ein vertrauliches Gespräch gehört, wo ein Workshop Material ausbreiten kann oder wo jemand zwei Stunden ohne Unterbrechung an einem Konzept arbeitet. Erst die Kombination aus geteilten Arbeitsplätzen, klaren Zonen und passenden Nebenräumen ergibt ein tragfähiges System.
Technik gehört dabei zur Raumlogik, nicht ans Ende der Einkaufsliste. Hybride Meetings brauchen gute Akustik, Kamera Positionen ohne Gegenlicht und Arbeitsplätze, an denen digitale Zusammenarbeit selbstverständlich läuft. Wer sich vertiefen will, wie Assistenzsysteme Arbeitsabläufe verändern, findet bei Microsoft Copilot und die Zukunft des Arbeitens einen hilfreichen Blick auf diese Entwicklung.
Merke dir eine einfache Prüffrage für jeden Grundriss. Kann eine Person innerhalb weniger Schritte den Arbeitsmodus wechseln, ohne andere zu stören. Wenn Telefonieren, Konzentrieren und Teamarbeit am selben Tisch stattfinden müssen, liegt kein Multi Space vor, sondern ein verdichtetes Großraumbüro mit neuem Namen.
Kultur entscheidet mit, ob die Zonen funktionieren. Räume brauchen verständliche Regeln, sonst wird die Fokuszone zum Telefonbereich und die Lounge zum Dauerarbeitsplatz. Die Architektur gibt die Richtung vor, das Verhalten hält sie im Alltag stabil.
Drei Zonen bilden das Minimum, nicht die Kür. Fehlt eine davon, frisst sie sich in eine andere hinein. Dann landen konzentrierte Tätigkeiten in der Teeküche, Workshops blockieren Fokusplätze oder Pausengespräche finden direkt neben vertraulichen Calls statt.
Dass gerade Rückzug häufig unterversorgt ist, zeigen Ergebnisse einer deutschen PwC Erhebung zu Fokus und Rückzugsräumen. Nur 21 % der Unternehmen boten Fokus und Rückzugsräume an, obwohl 43 % der Beschäftigten solche Räume wünschten. Diese Lücke spürst du im Alltag sofort, nicht erst in einer Zufriedenheitsbefragung.
Fokus scheitert oft an Kleinigkeiten. Ein Rückzugsraum ohne vernünftigen Stuhl wird gemieden. Eine Telefonbox direkt am Hauptweg lädt zu kurzen Gesprächen vor der Tür ein. Gute Planung denkt Wege, Türpositionen und Warteflächen gleich mit.
Teamflächen vertragen Lautstärke, Wechsel und sichtbare Zwischenergebnisse. Hier gehören beschreibbare Flächen, mobile Tische, Bildschirme für hybride Teilnehmende und ausreichend Abstand zu stillen Bereichen hin. Wichtig ist eine Abstufung. Nicht jedes Gespräch braucht einen geschlossenen Raum, aber jedes längere Projekt braucht einen Ort, an dem Unterlagen liegen bleiben können, ohne Schreibtische zu blockieren.
Für geteilte Arbeitsplätze in solchen Umgebungen lohnt sich ein Blick in ein durchdachtes Desk Sharing Konzept mit klaren Nachbarschaftsregeln. Teams brauchen erkennbare Heimatbereiche, auch wenn einzelne Tische nicht fest zugeordnet sind. Sonst entsteht jeden Morgen Suchzeit statt Orientierung.
Fehlt Rückzug, wird jede offene Fläche lauter. Fehlt Kollaboration, wandert Teamarbeit an jeden freien Tisch.
Social Zonen übernehmen Pause, Zufallsbegegnung und kurze informelle Abstimmung. Sie gehören dorthin, wo Wege sich kreuzen, aber nicht mitten in stille Arbeitsbereiche. Kaffee Punkt, Lounge und interne Treffpunkte brauchen Aufenthaltsqualität ohne Meetingpflicht. Wer dort dauerhaft arbeitet, signalisiert meist ein Defizit an anderer Stelle.
Die Konflikte entstehen an den Übergängen. Eine Lounge neben der Fokuszone erzeugt Dauergeräusch. Ein Projektraum ohne Tür stört Nachbarteams. Ordne deshalb nach Aktivitätspegel, laut und offen am Eingang, ruhig und geschützt in der Tiefe der Fläche. Diese Abstufung ist wichtiger als jede dekorative Trennwand.
Quadratmeter pro Person ist eine beliebte Abkürzung und eine schlechte Planungsgrundlage. Entscheidend ist, welche Mischung aus Arbeitsplätzen, Verkehrswegen, Rückzug und Gemeinschaftsflächen deine Belegung an einem Spitzentag braucht. Deutsche Richtwerte helfen, diese Frage belastbar zu beantworten.

Die Arbeitsstättenregel ASR A1.2 zu Raumabmessungen nennt für Zellenbüros 8 bis 10 m² je Arbeitsplatz einschließlich Möblierung und anteiliger Verkehrsflächen. Für Großraumbüros sind wegen zusätzlicher Verkehrsflächen und höherer Störwirkungen 12 bis 15 m² je Arbeitsplatz anzusetzen. Am einzelnen Arbeitsplatz kommt eine ausreichende Bewegungsfläche hinzu.
Diese Werte widerlegen eine verbreitete Fehlannahme. Offener bedeutet nicht automatisch dichter. Sobald viele Personen, Wege und akustische Störungen zusammenkommen, steigt der Flächenbedarf pro Platz. Wer Großraumwerte ignoriert und mit Zellenbüro Werten verdichtet, plant Enge und Lärm gleich mit ein.
| Zone | Beispiel Tätigkeit | Richtwert pro Person | Hinweis zur Steuerung |
|---|---|---|---|
| Fokus im Zellenbüro | Konzentrierte Einzelarbeit | 8 bis 10 m² | Möblierung und Verkehrsanteil einrechnen |
| Fokus in offener Fläche | Schreiben, Lesen, Sachbearbeitung | 12 bis 15 m² | Zusätzliche Wege und Störwirkungen berücksichtigen |
| Kollaboration | Projektarbeit, hybrides Meeting | Nach Raum und Gruppengröße planen | Spitzenzeiten statt Durchschnitt prüfen |
| Social | Pause, informelle Abstimmung | Nach gleichzeitiger Nutzung planen | Nicht als Ersatz für Arbeitsplätze rechnen |
Die Tabelle ersetzt keine Grundrissprüfung. Sie verhindert aber, dass alle Zonen über denselben Kamm geschoren werden. Weitere Grundlagen zur Mindestgröße im Büro nach Arbeitsstättenverordnung helfen, Richtwerte sauber von Mindestmaßen zu trennen.
Eine ifo Analyse zur Desk Ratio von 0,7 beschreibt, dass sieben Schreibtische für zehn Beschäftigte rechnerisch rund 30 % Fläche einsparen können. Gleichzeitig begrenzen gemeinsame Präsenztage diesen Effekt, wenn viele Teams an denselben Tagen kommen. Genau deshalb ist die Ratio eine Steuerungsgröße, keine Sparvorgabe aus der Chefetage.
Arbeite mit drei Szenarien. Ein normaler Tag zeigt die Grundlast. Ein Spitzentag zeigt Engpässe bei Tischen, Telefonräumen und Meetingflächen. Ein Wachstumsszenario zeigt, welche Wände, Anschlüsse und Zonen später veränderbar bleiben müssen.
Entscheidungsregel: Plane Schreibtische nach dem Spitzentag deines größten Teamclusters, nicht nach der durchschnittlichen Anwesenheit des ganzen Unternehmens.
Ein Rechenweg bleibt dadurch einfach und ehrlich. Ermittle zuerst Präsenz nach Wochentag und Team, danach Tätigkeiten vor Ort, danach die Zahl gleichzeitig benötigter Plätze je Zone. Erst dann legst du Desk Ratio, Raumgrößen und Gesamtfläche fest. Wer umgekehrt von einer Wunschmiete zurückrechnet, bekommt vielleicht eine passende Kostenstelle, aber kein funktionierendes Büro.
Drei Unternehmen können dieselbe Personenzahl haben und trotzdem völlig andere Flächen brauchen. Der Unterschied liegt selten im Geschmack. Er liegt in Kundenkontakt, Vertraulichkeit, Wachstumstempo und der Frage, warum Menschen überhaupt ins Büro kommen.

Ein Scale-up mit 60 Beschäftigten auf 900 m² in Frankfurt zeigt das typische Muster: Das Büro dient vor allem der Produktentwicklung, Kunden-Calls und gemeinsamen Teamtagen. Bei der Umstellung auf eine Desk Ratio von 0,7 halbierte das Team die Zahl der Meetingräume und richtete stattdessen acht Call-Boxen ein. An ruhigen Tagen arbeiten viele von zu Hause, für Planung, Tests und Workshops kommen alle gemeinsam vor Ort. Auf dem Papier wirkt eine mutige Ratio attraktiv, in der Praxis kollidieren dann alle Teams am selben Tag.
Die Lösung schafft Team-Nachbarschaften mit geteilten Plätzen, mehrere kleine Räume für Videocalls und eine Projektfläche für Material und Prototypen. Fokusplätze liegen abseits der Hauptwege. Die Social-Zone sitzt am Eingang und fängt Ankommen, kurze Gespräche und Pausen ab, bevor Lärm in die Arbeitsbereiche läuft.
Der kritische Punkt ist die hybride Meeting-Infrastruktur. Kleine Räume brauchen wirksame Akustik, gute Mikrofone und Bildschirme in sinnvoller Höhe. Ein großer, repräsentativer Konferenzraum hilft wenig, wenn täglich viele kleine Abstimmungen stattfinden.
Entscheidungsregel: Die Zahl passender Kleinstformate schlägt jeden einzelnen Vorzeigeraum. Plane Call- und Projektformate nach dem täglichen Abstimmungsbedarf.
Szenario zwei: ein mittelständischer Maschinenbauer mit 250 Beschäftigten, davon 120 in Verwaltung, Vertrieb und Konstruktion auf rund 2.400 m². Kundengespräche, Personalthemen und konzentrierte Sachbearbeitung brauchen Diskretion. Gleichzeitig sollen Abteilungen stärker zusammenarbeiten, die früher in getrennten Büros saßen. Eine komplett offene Fläche würde Vertrauen kosten und Telefonate in Flure verdrängen.
Hier funktioniert ein Multi Space Büro mit geschlossenen Fokusräumen, abschirmbaren Plätzen und wenigen, gut gelegenen Kollaborationsinseln. Teams behalten erkennbare Bereiche, gemeinsame Flächen liegen an den Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Wachstum federt das Konzept über Räume ab, die sich zwischen Einzelbüro, Besprechung und Projektfläche umnutzen lassen.
Entscheidungsregel: Je höher der Anteil vertraulicher Arbeit, desto mehr geschlossene Kleinräume brauchst du und desto weniger trägt die offene Kollaborationsfläche.
Szenario drei: ein Handwerksbetrieb mit 30 Beschäftigten, von denen nur zehn regelmäßig im Büro sitzen. Disposition, Angebote und Buchhaltung laufen an wenigen festen Plätzen. Die Monteure kommen vor allem zur Teambesprechung am Freitagmorgen und für kurze Abstimmungen dazwischen. Ein fester Schreibtisch pro Person wäre hier verschenkte Fläche.
Die Lösung besteht aus wenigen festen Verwaltungsplätzen, einer flexiblen Zone mit Stehtischen und Anlegeflächen für die Monteure und einem abschließbaren Raum für Kunden- und Personalgespräche. Die Social-Fläche übernimmt eine Doppelrolle als Frühstücks- und Besprechungsraum.
Entscheidungsregel: Bei Betrieben mit hohem Außendienstanteil planst du die Fläche nach dem wöchentlichen Vollpresenz-Tag, an dem die gesamte Mannschaft Platz finden muss.
Akustik ist in allen drei Fällen keine Dekorationsfrage. Den Angaben der DGUV zu Akustik in Mehrpersonenbüros zufolge verlieren 56 % der Beschäftigten in deutschen Großraumbüros regelmäßig Arbeitszeit durch Unterbrechungen, 61 % empfinden Lärm als Stressfaktor und 29 % wünschen sich bessere Akustik.
Daraus folgt eine klare Empfehlung. Plane Nachhall, Sprachverständlichkeit und Schallübertragung zusammen mit der Zonierung, nicht erst nach dem Einzug über nachträglich montierte Paneele. Wer Akustik messbar macht, bevor Möbel bestellt werden, vermeidet die teuerste Korrektur später.
Alle drei Fälle folgen derselben Logik bei unterschiedlichem Ergebnis. Das Tech-Team braucht mehr flexible Projekt- und Call-Formate, der Mittelständler mehr geschützte Gesprächsräume, der Handwerksbetrieb eine Fläche, die einen seltenen Vollpresenz-Tag abfedert. Ein gutes Konzept kopiert keinen Grundriss. Es übersetzt Arbeitsweisen in Quadratmeter.
Der schönste Grundriss scheitert, wenn Beschäftigte ihn als Verlust erleben. Feste Schreibtische stehen oft für Orientierung, Status oder schlicht Gewohnheit. Wer diese Ebene ignoriert, bekommt Widerstand gegen Regeln, die fachlich längst sinnvoll wären.

Strukturierte Change Management Workshops für Arbeitswelten helfen, diese Phasen mit Entscheidungen zu füllen statt mit allgemeinen Beteiligungsterminen. Wichtig ist, dass Rückmeldungen Konsequenzen haben. Wenn ein Raumtyp ständig überbucht ist, braucht es mehr Kapazität oder andere Regeln, kein Motivationsplakat.
Die häufigsten Stolpersteine sind vorhersehbar. Nachbarschaftsregeln fehlen, also sitzen Teams verstreut. Die Desk Ratio wird als Sparmaßnahme kommuniziert, also verteidigen Beschäftigte Plätze. Hybride Meeting Etikette bleibt unklar, also telefoniert jemand am Fokusplatz. Jeder dieser Punkte braucht eine konkrete Zuständigkeit.
Formuliere Regeln kurz und sichtbar. Wo wird telefoniert, wo bleibt es still, wie lange darf ein Projektraum Material lagern, wer gibt nicht genutzte Buchungen frei. Gute Regeln reduzieren Rückfragen, weil sie Verhalten im Raum schon anleiten.
Change endet nicht am Einzugstag. Nach einigen Wochen zeigen sich Muster, die keine Planung vollständig vorhersieht. Dann entscheidet sich, ob das Büro lernt oder ob alte Gewohnheiten die neue Fläche zurückerobern.
Prüfe diese acht Punkte, bevor du einen Mietvertrag unterschreibst, einen Ausbau freigibst oder Möbel bestellst. Sie kosten wenig Zeit und verhindern teure Grundsatzfehler.
Die häufigste Fehlannahme lautet, mehr Fläche löse das Problem. Nach ifo Angaben zur Auslastung deutscher Büroflächen bezeichneten 26,3 % der Unternehmen ihre Büroflächen als nicht ausreichend ausgelastet, lediglich 4,6 % meldeten eine Überauslastung. Oft fehlt nicht Raum, sondern die richtige Verteilung.
Entscheide deshalb nicht nach Quadratmetern allein. Entscheide nach Tätigkeiten, Spitzentagen und Engpässen. Dann wird aus einer leeren Etage ein Arbeitsort, der Wachstum trägt, statt es nur aufzunehmen.
Wenn du deine nächste Fläche nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Belegung, Zonen und belastbaren Richtwerten planen willst, begleitet dich Schumm & Rösch von der Flächenstrategie über Co Creation Workshops und Akustikplanung bis zum schlüsselfertigen Ausbau. Sprich mit dem Team über deinen Grundriss, deine Spitzentage und die Engpässe, die dein Multi Space Büro lösen muss.